«Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt», meinte vor langer Zeit der chinesische Philosoph Laozi. Meine lang ersehnte Wanderung dauert zwar nur einen Tag, aber ich freue mich riesig - auf die Teilnehmenden, den Wanderleiter und das Naturerlebnis. Und ein bisschen auf den vorprogrammierten Muskelkater.
Montag, 4. März, 8:40 Uhr morgens und ich stehe wie bestellt und nicht abgeholt in der SBB-Bahnhofshalle. Um diese Zeit habe ich gewöhnlich meinen ersten Latte Macchiato intus und sitze am Schreibtisch.
Heute ist alles anders. Ich schaue mich um und suche nach Gleichgesinnten. Mit dabei ein Rucksack mit Proviant und genügend Getränke. Voller Vorfreude und in meinen nigelnagelneuen Wanderschuhen kann ich es kaum erwarten, das Abenteuer zu beginnen.
Um 9 Uhr geht es los. Ich zücke bereits zum ersten Mal meine Kamera und fotografiere meine Wanderschuhe. Denn ich habe das Gefühl, dass ich sie nie wieder so sauber zu Gesicht bekomme.
(Und ja, ich sollte Recht behalten.)
Mit dem Zug fahren wir nach Stein-Säckingen und mit dem Bus anschliessend nach Laufenburg. Von da aus wandern wir zu neunt Richtung Wallbach. Es warten auf uns knappe 15 Kilometer Marsch - fast die gesamte Strecke am Rheinufer entlang.
Das nenne ich einen gelungenen Start in die Woche!